News
Bandkeramisches Haus
Unsere Steinzeit AG trifft sich wieder. Jahrtausende altes Handwerk kann ausprobiert werden und natürlich wird auch mit Lehm am Haus weitergebaut.
Bitte meldet euch an per PN ( vvfn niddertal ), wir freuen uns auf euch!
Anmeldung auch an [email protected]
Bandkeramisches Haus
die Arbeiten gehen weiter.
Das Team trifft sich dienstags zwischen 10 und 12 Uhr im Windecker Hexenturmgarten.
Fragen dazu gerne an [email protected]
Taschenlampenführung
"Nachts im Museum" - für Jung und Alt
Am Mittwoch, 04.02.2026 lädt der Verein für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddertal e.V. ab 18 Uhr zum offenen Abendtreffen ins Altarchiv Mittelburg 10 in Nidderau-Heldenbergen ein.
Als Highlight des Abends steht eine Taschenlampenführung für interessierte Menschen jeden Alters auf dem Programm. Eine Taschenlampe mit Spotlight sollte mitgebracht werden, um am circa 30 bis 45minütigen Event mit „Nachts im Museum“-Feeling teilzunehmen. Parkplätze sind in den umliegenden Straßen vorhanden. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Vereinsarbeit wird gebeten. Eine Anmeldung ist wünschenswert, aber nicht erforderlich.
Bandkeramisches Haus
Das Projekt befindet sich in Winterruhe.
Sobald die Temperaturen es erlauben, trifft sich das Team wieder dienstags zwischen 10 und 12 Uhr im Windecker Hexenturmgarten.
Fragen dazu gerne an [email protected]
Vortrag und Besuch der Archäologischen Schausammlung
Ein Sonntagnachmittag für Interessierte an zwei Stationen
1. Saal des ehemaligen Hessischen Hofs (Vortrag)
2. die über eine Verbindungstreppe erreichbare Archäologischen Schausammlung auf dem Mittelburggelände (Besichtigung)
Es ist geplant, den Besuchern der Archäologischen Schausammlung auf Spendenbasis eine kleine Stärkung anzubieten.
EINTRITT FREI.
Spenden werden gerne angenommen.
Ferienaktionen im Erlebnisort Jungsteinzeit
Wie lebten die Menschen in der Jungsteinzeit? Diese Frage wurde im „Erlebnisort Jungsteinzeit“ nicht nur beantwortet – sie wurde erlebbar gemacht! Im Rahmen der diesjährigen Ferienaktion des Vereins für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddertal (VVFN) e.V. hatten Kinder Gelegenheit aktiv in die Rolle jungsteinzeitlicher Siedler zu schlüpfen.
Mit einfachen Mitteln, nämlich mit Seil und Holz wurde ein Zeitstrahl simuliert, um den Kindern zu verdeutlichen, wie alt der Grundriss ist, der dem rekonstruierten Haus zugrunde liegt. Dann ging es an die Arbeit.
Ein besonderes Highlight war es, am rekonstruierten bandkeramischen Langhaus selbst Hand anzulegen. Unter Anleitung von Vereinsmitgliedern, darunter ausgebildete Pädagogen, bauten die Kinder Lehmwände des Hauses mit traditionellen Techniken – (fast) ganz ohne moderne Werkzeuge, aber mit viel Teamgeist, Spaß und matschigen Händen und Füßen.
Die Begeisterung der Kinder sprang schnell auf die begleitenden Elternteile über, die es sich nicht nehmen ließen, selbst Hand anzulegen und Lehmverputz an die Wände zu bringen.
Am letzten Aktionstag durften sich die Kinder mit ihren Handabdrücken an einer der Hauswände verewigen. Eine Erinnerung, die sicher eine Weile zu sehen sein wird.
Der VVFN e.V. leistete unter dem Motto „Lehm ist sozialer Kitt“ einen wertvollen Beitrag zur Kinder- und Jugendarbeit für die Stadtgesellschaft. An den verschiedenen Terminen nahmen jeweils bis zu 15 Kinder an der Aktion teil, darunter die BEOS (Betreuungsverein der Grundschule Nidderau-Ostheim). Die Aktion richtete sich an alle interessierten Kinder und soll auf vielfachen Wunsch wiederholt werden, denn es gibt immer etwas zu tun.
Mittelburgfest verbindet
Die erfolgreiche Kooperation von Geschichtsverein Heldenbergen e.V. und Verein für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddertal e.V. ging in die zweite Runde. Bei bestem Sommerwetter kamen zahlreiche Besucher auf den schattigen Platz der ehemaligen Mittelburg in Heldenbergen und in die dortige Archäologische Schausammlung samt Arbeitsräumen des VVFN e.V.
Bei einer fachkundigen Führung durch Dr. Heike Lasch konnten in der Archäologischen Schausammlungen viele neue Erkenntnisse über die Vergangenheit der Nidderauer, Schönecker und Niederdorfelder Gemarkung gewonnen werden. Zusätzlich erläuterte Dieter Dettmering Funktion und Anwendung eines 3-D-Druckers, mit dem detailgetreue Kopie archäologischer Fundstücke preisgünstig hergestellt werden können. Bei einer Dia-Schau mit Bildern aus der jüngeren Vergangenheit Heldenbergens wurden mit Herbert Deckenbach Erinnerungen ausgetauscht und längst vergessene oder verschwundene Orte virtuell wieder sichtbar gemacht.
Den Organisatoren gelang es, die verschiedensten Gruppen zusammenzubringen. So traf die Keltengruppe „Die Scheftheimer“ auf die Mittelaltergruppe „Porta Vitae“. Vertreter der Nidderauer Grünen waren ebenso vor Ort, wie der SPD und der CDU.
Für die musikalische Untermalung sorgten Helmut Brück aus Ostheim und Dieter Seifried aus Heldenbergen, unterstützt vom ehemaligen MdB Bernd Reuter.
Aus allen Nidderauer Stadtteilen und darüber hinaus kamen Besucher im Alter von wenigen Monaten bis über 90 Jahre, so dass die Veranstalter stolz und mit Recht sagen können: Das Mittelburgfest verbindet. Eine Wiederholung im nächsten Jahr wird nicht ausgeschlossen.
Tag der offenen Tür
beim Mittelburgfest am 28.06.2025
11:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Dia-Show Alt-Heldenbergen
Mitmachangebote
Überraschungen
Heiße Würstchen und Kalte Getränke
Kaffee und Kuchen
und mehr
Zeitreise in die Jungsteinzeit - Archäologie trifft auf MINT
Im Rahmen der Wanderwoche besuchten zwei 5. Klassen der Bertha-von-Suttner-Schule an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die archäologische Schausammlung des Vereins für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddertal (VVFN) e.V. in Heldenbergen. Thema war das Leben der ersten Siedler in der Jungsteinzeit, also vor circa 7.000 Jahren. Schon auf dem Weg erfuhren die Klassen, wie die Landschaft zur damaligen Zeit aussah. So gab es mehr Bäume, nur wenige Häuser und die Nidder floss in Mäandern. Der alte Verlauf soll demnächst durch eine Renaturierung wiederhergestellt werden, betonte die Vorsitzende des VVFN e.V., die die Kinder begleitete.
Angekommen auf dem Mittelburggelände, auf dem bis zu deren Neubau die Heldenberger Grundschule stand, wurden die Schülerinnen und Schüler von weiteren ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des VVFN e.V. erwartet. Nun galt es in zwei Gruppen einerseits an einer interessanten Führung teilzunehmen, bei der originale Fundstücke angefasst und begutachtet werden konnten und andererseits unter dem Motto „Technologie über die Jahrtausende“ praktische Erfahrungen mit Techniken der jungsteinzeitlichen Menschen zu machen. Es wurde mit dem Reibstein Mehl gemahlen, Holzwerkzeug mit Sandsteinen geglättet, Seile geflochten und mit einem „Schwirrholz“ Musik gemacht.
Nach einer gemeinsamen Frühstückspause tauschten sich die Gruppen über ihre bisherigen Erfahrungen aus, bevor sie zum jeweils anderen Programmpunkt wechselten.
Ein Kernthema war die Präsentation der innovativen Möglichkeiten des 3D-Drucks. Mit 3D-Druckern lassen sich detailgetreue Nachbildungen von Fundstücken erstellen, die zu wertvoll, komplex oder zerbrechlich sind, um aus Vitrinen entnommen zu werden. Diese 3D-Drucke ermöglichen ein präzises Studium selbst feinster Details der Originalobjekte, erleichtern den Vergleich mit anderen Funden und erlauben die Erstellung verschiedener Varianten zur virtuellen Ergänzung fehlender Bestandteile. So kann das vollständige Objekt optisch und maßgetreu dargestellt werden.
Zum Abschluss wurde ein kleines „Steinzeit-Quiz“ veranstaltet. Es gab keine falschen Antworten und die Schüler mussten keine Angst haben, dass der ausgeteilte Fragebogen benotet wird. Es zeigte sich, dass alle Fragen beantwortet werden konnten. Der rundum gelungene Vormittag wurde im Gästebuch des VVFN e.V. mit Kommentaren wie „es war sehr cool und spannend“ und „ich habe viel gelernt“ kommentiert. Eine Teilnehmerurkunde wird die Schülerinnen und Schüler an ihre kleine Zeitreise erinnern.
Erlebnisort Jungsteinzeit - Besuch der Kinder Umwelt-AG
An einem Samstag im Mai trafen sich 10 fleißige Kinder der Nidderauer Kinder Umwelt-AG mit ihren Betreuerinnen und Betreuern auf der Wiese vor dem Schloss Windecken. Ziel war ein Besuch des Bandkeramischen Hauses samt neolithischen Gartens. Das Projekt des VVFN e.V. soll das Leben der Menschen, die vor circa 7.000 Jahren auf dem Gebiet der heutigen Neuen Mitte siedelten, veranschaulichen und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machen.
Nach einer kurzen Einführung zur archäologischen Forschung und der nun Gestalt annehmenden Rekonstruktion des Gebäudes konnten die Kinder selbst aktiv werden. Ein Teil der Kinder durfte eine Flechtwand des Gebäudes mit einem Lehm-Stroh-Gemisch bewerfen und bestreichen. Sie erfuhren, dass hierbei vom VVFN e.V. im Hinblick auf Nachhaltigkeit der gemagerte Lehm aus Gefachen aus einem Fachwerkhaus aus Ostheim Verwendung findet. Dieser kann gewässert und gut gemischt als Verputz im Bandkeramischen Haus wiederverwendet werden. Die Kinder erarbeiteten sich selbst Techniken, damit der Lehm an den Streben der Flechtwand gut haftet und konnten feststellen, dass in der Zusammenarbeit ein besseres Ergebnis entstehen kann. Natürlich kam es zwischendurch auch zu einer fröhlichen Lehmschlacht, denn „Lehm ist gut für die Haut“.
Der andere Teil der Gruppe erhöhte im benachbarten neolithischen Garten einen Zaun, wobei die benötigten Haselruten nicht schnell genug nachgeholt werden konnten. Die Umwelt-AG-Zeit von zwei Stunden verging wie im Flug. Am Schluss durften alle Kinder bei einer kleinen Schatzsuche nach „Goldnuggets“ suchen, die als kleine Erinnerung mit nach Hause genommen wurden. Den abholenden Eltern wurden die Ergebnisse des Vormittags stolz präsentiert. Ein weiterer Besuch der Gruppe wird nicht ausgeschlossen.
Erlebnisort Jungsteinzeit - Bandkeramisches Haus und neolithischer Garten
Rekonstruktion eines Gebäudes, wie es vor circa 7.000 Jahren in Nidderau gestanden haben kann samt Garten mit Pflanzen der Jungsteinzeit im Windecker Hexenturmgarten.
Möglichkeit zur Mitarbeit in der Regel dienstags am Vormittag, einfach vorbeikommen oder melden unter [email protected].
Sonderausstellung
"Repliken keltischer Kostbarkeiten", bis 4.4.2025 in der Archäologischen Schausammlung, ist nach Luxemburg weitergezogen.